Neues Programm: L¨CKE

Patti Basler

Patti Basler & Philippe Kuhn

Strommangellage, Fachkräftemangel, Bildungsdefizite, Steuerschlupflöcher: L¨cken! Überall gibt es Lücken. In diese Bresche springen Patti Basler und Philippe Kuhn humoristisch, poetisch und musikalisch. Oder satirisch, scharf und böse. Nach «Frontalunterricht» und «Nachsitzen» werden mit dem dritten abendfüllenden Programm des Duos noch die letzten Bildungslücken des geneigten Publikums geschlossen. Oder zumindest aufgezeigt. Und wer sich nicht bilden lassen möchte, kann sich ein Loch in den Bauch lachen.

Premiere: Mittwoch 1. November 2023, Casinotheater, Winterthur

Aktuelle Termine hier.

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Idee, Entwicklung + Produktion Patti Basler + Philippe Kuhn, Dominique Müller, Corinne Sutter, Kulturist.ch
Texte + Spiel Patti Basler | Sound + Spiel Philippe Kuhn
Daramaturgischer Blick Dominique Müller
Foto Roland Tännler  |  Grafik Zora Schiess SchiessGestaltung
Booking Nathalie Buchli, Agentur Kulturist.ch

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Comedy Showcase «Nachsitzen» auf SRF

Sonntag, 8. Oktober 2023 | 21:55 – 22:40 | SRF 1

In der Reihe «Comedy Showcase» präsentiert SRF Ausschnitte von Bühnenprogrammen von Komikerinnen und Kabarettisten. In dieser Sendung sind Patti Basler und Philippe Kuhn mit ihrem Programm «Nachsitzen» an der Reihe.

Mit ihrem Programm «Nachsitzen» wagen die Spoken-Word-Kabarettistin Patti Basler und der Pianist Philippe Kuhn den Schritt aus der Schulstube und ergründen den Mensch als lernendes Wesen im grossen Ganzen. Die Gründe für die Nachsitzerei werden buchstäblich analysiert und danach neu und überraschend wieder zusammengesetzt.

Nachsitzten

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«PATTIS-SERIE» mit Mattea Meyer und Thierry Burkart

«PATTIS-SERIE» mit Jürg Grossen (GLP) und Marco Chiesa (SVP)

«PATTIS-SERIE» mit Gerhard Pfister (Die Mitte) und Balthasar Glättli (GRÜNE)

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Im Dark-Room des Katholizismus

Nichts entschuldigt sexuellen Missbrauch an Menschen. Die schlimmste Form ist Kindsmissbrauch. Den Opfern ist Gehör und Genugtuung zu schenken, die Täter sind zu bestrafen.

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Fasnacht

Fasnacht. Fasching. Karneval. Die 5. Jahreszeit. Einmal im Jahr politisch unkorrekt auf die Pauke hauen, indem man sich in der Klischeekiste der letzten 500 Jahre bedient. Einmal in eine andere Haut schlüpfen, indem man in der Fasnachtsbar möglichst viel Haut präsentiert. Einmal anzüglich sein, in dem man sich gekonnt auszieht und dies als Verkleidung kostümiert. Einmal im Jahr Volks-Anarchie, gegen die Mächtigen austeilen, geschützt durch Masse und Maske.

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Krieg den Sternen – das Imperium schlägt zurück

Früher attackierten Linke Mercedes-Sterne an den Autos, heute bekämpfen Rechte die Gendersterne in der Sprache.

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«Wenn Sie die Wahl hätten . . .»

Letzthin wurde ich gefragt: «Wenn Sie die Wahl hätten, Frau Basler, würden Sie eher auf Fleisch verzichten oder eher auf Flugreisen?» Wer so fragt, hatte bei der Wahl des Modus ein schlechteres Händchen als Karin Keller-Sutter bei der Departementsverteilung. Oder Sanija Ameti bei der Wortwahl über das Schöntrinken politischer Positionen.

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Die «reformierten Sauhunde». Oder warum Bözer besser küssen.

Ein Wort zum Sonntag.
Letzthin wurde ich gefragt, ob ich Neujahrswünsche schreiben würde für das Fricktal. Ich tat es mit Freuden.

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ICH. HAB. SO. EINEN. HALS!

(Da hat die Maskenbildnerin ganze Arbeit geleistet!) Kein Wunder. Ich bin das Jahr 2022, gut gemästet und abgehangen, und werde auf den Comedy-Grill gelegt. Aber ich röste zurück! Endjahresroast von SRF-Deville.Fanpost

Die „Finanz-Feministin“ Patrizia Laeri bekommt Fanpost von offenbar beschwipst-verliebten Männern direkt in die Kommentarspalte. Und es bricht ein Sturm der Entrüstung los. Ich sage nur: Hört doch auf zu jammern, der Mann hat recht.

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Die Geburt von Jessy – die Weihnachtsgeschichte für Feminist:innen erzählt

Wie würde unsere Welt aussehen, wenn Jesus ein Mädchen gewesen wäre? Unsere Kolumnistin hätte da ein paar Ideen.

Es begab sich zu jener Zeit, dass Kaiser Augustus anordnete, dass die gesamte Bevölkerung seines Reichs an den Geburtsort zurückkehren solle, um sich zu registrieren. Eine Volkszählung sollte stattfinden, ein Einwohnerregister sollte erstellt werden. Und siehe, 2022 Jahre später ist die Technik kein bisschen weiter fortgeschritten, und noch immer müssen die Menschen zum Amt pilgern, um sich standesgemäss anzumelden. Nur die Faxgeräte seien zu Augustus‘ Zeiten etwas moderner gewesen.

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Neue Zauberformeln braucht die Schweiz

Oft wünschte ich mir einen Zauberspruch oder wenigstens die magische Feder der Reporterin aus dem Harry-Potter-Roman. Mit wenigen Begriffen gefüttert, ergiesst sich die Feder auf das jungfräuliche Papier wie kleine Jungs, die ihren Namen in den ersten Schnee urinieren. Jene Feder ist J.K. Rowlings prophetische Vorwegnahme Künstlicher Intelligenz. KI schreibt heute mutmasslich bereits die Beiträge auf Gratis-Portalen.

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Google-Suchbegriffe 2022: die Seele der Schweiz

Unsere wahren Sehnsüchte, was uns im tiefsten Innern bewegt, wonach wir wirklich suchen, das zeigen wir Schweizer und Schweizerinnen nur im Inkognito-Modus. Würde die Liste der Suchbegriffe bei Google um diese heimlichen getätigten Anfragen erweitert, sähe sie wohl anders aus.

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Es steht ernst um den Oesterreicher Witz

Dass es in Österreich witzige Figuren gibt, weiss ich nicht erst seit Lisa Eckhart. Österreich gilt, was den Humor betrifft, als das Grossbritannien des Festlands. Geprägt von Monarchismus, Migration und Machtgefälle lässt es sich bitterbös in alle Richtungen treten, ohne die distanzierte Selbstironie zu verlieren. Wiener Schmäh trifft auf brachialen Alpenhumor.

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«Die dargebotene Faust» – das satirische Sorgentelefon mit Patti Basler.

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Nationalgerücht

«Schmeckt’s?», fragt die deutsche Kellnerin im Fondue- und Raclette-Stübli. Alles an diesem Satz scheint falsch zu sein. Wir haben keine Kellnerinnen in der Schweiz, wir haben schon gar keinen Ober, «Ober» klingt viel zu hierarchisch für basisdemokratische Schweizer Ohren, Ober haben wir höchstens beim Jassen. Selbst dort ist der Ober aber an vielen Orten die Dame, das Burgfräulein, aber «Fräulein» sagt man heute nicht mehr, man sagt «Service-Personal, das». Komplett gender-neutral, so neutral wie die Schweiz.

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Der Zweifel ist ein Nagetier

Er nagt oft und gerne mit seinem Zahn der Zeit an unseren Grundfesten wie der biber an einem Baum. Daabei spielt es noch nicht einmal eine Rolle, ob unser Baum gut verwurzelt ist und trotzdem flexibel im Wind steht, wie es die richtig starken Bäume tun, fest, aber biegsam, tiefgründige, aber spielerisch, kurz: resilient wie es im Buche steht.

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Warum ich die WM nicht boykottiere

«Aus Schweizer Sicht ergibt es Sinn, dass die WM dort stattfindet, wo der Sommer immer hält. Aber nicht nur unseres Goalies wegen gehört die Männer-Fussball-WM nach Katar: Ein homophober Staat begrüsst eine Disziplin, in welcher Homophobie Alltag ist. Ein frauenfeindliches Regime beherbergt eine Sportart, in welcher Frauen noch immer so wenig verdienen, dass sie ihre Trikots selber waschen und arbeiten gehen müssen, statt trainieren zu können. Ein korruptes Land wird Gastgeber für einen korrupten Verband. Die Fussball-WM schickt sich gleich selbst in die Wüste.

Erscheinen im Tages Anzeiger am 18.11.22

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Patti und der Naturschutz

  1. Wann oder wo geniessen Sie die Natur am meisten?

Meine eigene Natur geniesse ich in Situationen, die hier nicht erzählt werden wolllen. Flora und Fauna erlebe ich täglich am Flussufer, wo ich spazieren gehe. Da gibt es das Wildeste, was die Schweiz zu bieten hat: Wasservögel, Biber, Mountainbiker.

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An den Haaren herbei gezogen

Die Haarpracht wird voluminöser, wenn man die Haare kopfunter trocknet. Das ist es allerdings nicht, warum die Frauen im Iran sich strähnenweise von ihrem Haupthaar befreien.

Es ist die Befreiung selbst, das Leben erhobenen Hauptes, das sie anstreben, ohne verordneten Schleier und ohne Angst vor der Sittenpolizei, welche auch vor Gewalt und Mord nicht zurückschreckt. Nachdem die junge Frau Mahsa Jina Amini von Sittenwächtern zu Tode geprügelt wurde, entflammte eine Protestwelle.

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Was lange strahlt, findet endlich ein Endlager

Majestätsbeleidigung! Empören sich Royalistinnen und Glückspostleser, man könne das Grab einer Königin doch nicht als Endlager bezeichnen. Diese Leute verstehen offenbar nichts von Schweizer Energiepolitik. Denn im Gegensatz zur Atommüll-Entsorgung war die letzte Reise der Königin seit Jahrzehnten vorbereitet. Alles verlief streng nach Protokoll, Tausende säumten die Strassen, als sie von Schottland nach London überführt wurde zu ihrer letzten Ruhestätte.

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Da ist der Wurm drin. Eine wahre Geschichte

Das Nachbarskind wünscht sich ein Haustier. Die Eltern sind viel unterwegs und nicht sonderlich begeistert, sie wissen, dass sie sich wohl um das Tier kümmern müssten, wie das so ist, am Schluss bleibt die Arbeit an den Eltern hängen.

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Lehrerin werden? Unterrichten?

Sexy ist das nicht. Und das ist gut so. Erotik hat in der Schule so wenig verloren wie Rocky Marciano im Boxring (bevor Sie googeln: Er hat nie verloren). Statt Vogel-Freiheit herrscht Finken-Pflicht. Selbst meine Bezeichnung als Erziehungswissenschaftlerin, «Lic Phil Päd», klingt unangebracht. Päd und Phil im selben Wort ist heute eher heikel. Doch das ist nicht der einzige Grund für den akuten Lehrkräftemangel.

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Spendentsunami

Es sei verrückt gewesen, erzählt ein Zivilschützer, wie viele Sachspenden in kürzester Zeit eingetroffen seien nach Ausbruch des Ukrainekrieges. Er zeigt die Bilder. Tatsächlich rollt da ein ganzer Tsunami auf die zentrale Sammelstelle zu. Die Sachspendenwelle traf früher und heftiger ein als die Welle der geflüchteten Menschen.

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Nie leer laufe!

Meine Mutter hat mich gelehrt, nie leer zu laufen. „Nie leer laufe. Nie leer laufe, immer öppis id Händ neh, nie leer laufe, immer öppis mitträge, nie leer laufe!“

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Körper in Zeiten des Krieges

Sie hätten fast alles zurücklassen müssen. Sie hätten nur ihren Körper retten können, mitnehmen nur das, was sie auf dem Leib trugen, wird berichtet über die Geflüchteten. Vielleicht eine Erinnerung, vielleicht ein Spielzeug für die Kinder, aber im Grunde bringen sie nur ihre Körper mit.

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Kulturelle Aneignung

Wenn ein Zürcher weisse Socken trägt, ist das dann kulturelle Aneignung?
Nein, schreien die woken jungen Menschen, welche wissen was «Kulturelle Aneignung» bedeutet, «Cultural Appropriation», das Übernehmen von Bestandteilen anderer Kulturen. So würden Klischees bedient und zementiert.

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Liebe Menschen

Entgegen jeglicher Vernunft schaffe ich es nicht, die Menschen zu hassen. Ich habe sie gern. Selbst oder gerade, wenn ich ihre Haltung nicht teile. Ich bin privilegiert. Denn ich kann öffentlich meine Gedanken kund tun und werde gehört.

Klimakrise? Auf 10 000 Metern ist es doch schön kühl

„I nime no en Campari Soda“ ist der Soundtrack zum Sommer, weit unter uns das Wolkenmeer. Nur, dass es keinen Campari Soda gibt, wir sind bereits schampar froh, wenn unser Handgepäck im richtigen Flieger landet.
Denn es staut im Luftraum, Flughäfen sind überlastet, es wird geflogen, als gäbe es kein Morgen und schon gar kein Gestern. Denn gestern, gestern dachten geneigte Reisende noch an das Morgen. Die klimabewegte Jugend reaktivierte bei den klimakterischen Boomern ein Gefühl, das viele bereits tief im vermeintlichen Endlager verortet hatten: Scham.
Genauer: Flugscham. Diese sei aber bereits wieder verflogen, wird allerorten bedauert. Flugscham, das sei nur noch präpandemische Terminologie, das sei die Ante-Aerosol-Ära und reine Vorkriegsrhetorik. Leider sei der Hedonismus mit grösserer Wucht über unser Land hereingebrochen als die stärkste Corona-Welle.
Dabei ist es zu begrüssen, dass wieder schamlos abgehoben wird. Sowohl von der Startbahn als auch vom Ferienkonto. Schämen wollen wir uns nicht mehr, das Konzept der Scham ist längst überwunden. Schamhaare? Ein alter Zopf! Heute nennt man das Intimhaare. Schamlippen? Der aufgeklärte Muttermund spricht von Vulvalippen. Schambank? Diese holzgewordene Schwarze Pädagogik brennt auf dem Scheiterhaufen der Geschichte. Zu Recht. Scham und Bank haben ohnehin so wenig miteinander zu tun wie ein Ballermannhit mit guter Musik. Bereits Céline Dion hat die Helden der Lüfte besungen und wurde damit zur helvetischen Eurovisions-Überfliegerin.
Seien wir stolz statt beschämt! Lasst uns mit emporgerecktem Kopf die Troposphäre zurückerobern, als sei es das natürliche Habitat des Homo volans.
Im Kino sind die aeronautischen Heldenepen ohnehin der Saisontrend. Nicht nur «Top Gun» dreht eine weitere Runde. Zwei Jahre nach dem Strassenfeger: «Berset – Alain zu Haus» folgt nun das Sequel: «Berset – Alain in der französischen Flugverbotszone».
Ein Land, in welchem Jacqueline Badran nicht regelmässig in die Luft geht, will man sich gar nicht vorstellen!
Abheben darf nicht verboten werden. Ein Land, in welchem Jacqueline Badran nicht regelmässig in die Luft geht, will man sich gar nicht vorstellen!
Fliegen bietet in der heutigen Zeit sehr viel mehr Vorteile als nur schnelles Vorankommen. Wie soll man auf der Strasse in den Süden reisen, wenn allenthalben der Wald brennt und Feuerwehrautos im Weg herumstehen?
Auch Züge sind keine sichere Alternative mehr, da sich in der Gluthitze die Schienen verformen. Das einzige, was sich noch mehr verbiegt, sind die Politiker vor den Wahlen. Jene der Sünneli-Partei beispielsweise, die bis vor kurzem den Klimawandel so vehement leugneten, wie sie nun aus Klimawandelgründen neue Atomkraftwerke fordern.
Man müsse eben in alle Richtungen denken. Wenn dem so ist: Warum bauen wir eigentlich keine Atomflugzeuge? Bei den U-Booten hat es ja auch geklappt, warum also nicht nach oben? Dass so ein Atomkraftwerk in die Luft fliegen kann, wurde ja schon öfter bewiesen.
In einem Punkt sind sich die Linken und die Rechten einig: Fliegen muss billig bleiben.
In einem Punkt sind sich die Linken und die Rechten einig: Fliegen muss billig bleiben. Auch Menschen mit geringem Einkommen sollen sich zweimal im Jahr Malibu, die Malediven oder wenigstens Mallorca leisten können. Nur schon, um die Ursprungslokalitäten unserer wichtigsten Kulturgüter kennenzulernen. Zum Beispiel das Musikerzeugnis über eine maternale Erotikdienstleisterin namens Layla.
Zudem eröffnet uns das Fliegen die Vogelperspektive, womit kein Voyeurismus auf private Zweierkisten gemeint ist, sondern der andere Blick. Der von oben. Auf die letzten Reste der Gletscher. Zu Fuss kann man die nämlich gar nicht mehr erkennen.
Deshalb muss Fliegen wieder positiv konnotiert werden. Mit lustvollen Aphorismen:
«Nur wer fliegt, kann bei mir landen!»
«Es ist viel zu heiss, um sich ein grünes Mäntelchen anzuziehen!»
«Wer keinen Bodenkontakt hat, hinterlässt auch keinen ökologischen Fussabdruck!»
«Klimaerwärmung? Auf 10 000 Metern ist’s angenehm kühl!»
Jusqu’ici tout va bien. Le problème ce n’est pas la chute, c’est l’atterrissage.
Das Fliegen per se ist nicht das Problem. Die Frage ist vielmehr, auf was für einem Planeten wir landen wollen. Trinken wir noch einen Campari Soda bis zum Verlust des Schamgefühls. Flugscham ist ohnehin nur noch eines: die Scham, wenn man aufgeflogen ist.
Kolumne für die NZZ am Sonntag
23. Juli 2022

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Zu wenig Lehrkräfte? Sepp Blatter hätte doch bestimmt Zeit!

Unsere Kolumnistin meint: Mit prominenten Aushilfen können wir unsere Schulen retten.

Artikel in der NZZ 25.06.2022

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Lieber* Wladimir Putin

Ich bin zwar Polit-Satirikerin, muss jedoch zugeben, dass ich von Russland, von Osteuropa-Politik und von militärischen Strategien nicht viel mehr Ahnung habe als ein veganer Fernsehkoch von Virologie.

Aber ich verstehe etwas von Menschen. Und selbst wenn einige dich inzwischen eher als Inkarnation einer tolkienschen Ausgeburt der Hölle sehen möchten, denke ich doch, dass du ein Mensch bist. Ich bin mir sogar schmerzlich bewusst, dass du derselben Spezies angehörst wie ich.

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FOTO À GOGO VOL. 06 MIT PATTI BASLER

Foto à gogo. Hari zeigt Bilder. Sendung No. 6 mit Patti Basler | 28. Januar 2022
Alle gezeigten Bilder stammen aus dem Ringier Bildarchiv. Das Copyright liegt beim Staatsarchiv Aargau / Ringier Bildarchiv. Es gibt Ausnahmen: Foto mit Hari in seiner Küche (Privatarchiv Hari) Fotos von Patti Basler mit Kinder- bzw. Jugendgang (Privatarchiv Sabine Wunderlin)

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STADT-LAND-GRABEN? KENN ICH NICHT.

Ich komme vom Land. Das behaupten in der Schweiz selbstverständlich alle. Und es stimmt. Selbst unsere Grossstädte sind verglichen mit Weltstädten bloss Kuhdörfer. Wer Los Angeles beispielsweise zu Fuss durchquert, hätte in Europa den ganzen Jakobsweg hinter sich gebracht. Als ich einst in Irland mit einem jungen Mann aus Los Angeles die grünen Weiden der Insel erkundete, erklärte er mir im breitesten Westküsten-Slang: «Those are cows. This is hay. Cows eat hay and then they make the milk we buy at the supermarket.»

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«Die dargebotene Faust» – das satirische Sorgentelefon mit Patti Basler. Heute mit Gast Simonetta Sommaruga.

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Liebe Menschen (ein Text mit viel Scheisse)

Es gibt für eine Satirikerin weiss Gott andere Fragen als die nach dem Corona-Zertifikat. Spannendere. Lustigere. Dramatischere: Wird ein Mann Kanzlerin? Muss Köppel nun seinen Wellensittich heiraten wegen der Ehe für alle? Und wer von beiden hat dann mehr Eier? Wieviel Mitgefühl braucht die Minderheit der Superreichen? Ist Mutter Erde im Klimakterium oder verursacht der Parasit Mensch solche Fieberschübe? Werden sich in Afghanistan Männer bald als Frauen ausgeben und freiwillig Burka tragen, weil ihnen die männliche Tragpflicht von Kalaschnikows auf den Sack geht? Heisst Yakin mit Vornamen Mu‘rat, weil er selbst bei der Besetzung der Elfmeter-Torschützen auf Mutters Rat hört?

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Patti Basler: Frauensession | Deville

#SRFDeville #Frauensession #PattiBasler

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PetardeDie Petarde wird gezündet!

Die neue, unabhängige Satireplattform der Schweiz! Zensurfrei, branchenübergreifend und publikumsfinanziert, unabhängig von Investoren oder Medienkonzernen und mit einem revolutionären Bezahlmodell. Unterstützen kannst du die Petarde jetzt auf we make it!

 

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Patti Basler bei Nuhr im Ersten ARD
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SRF Deville Misson-Session: Patti Basler befragt die hohe Politik 1

SRF Deville Misson-Session: Patti Basler befragt die hohe Politik 2

SRF Deville Misson-Session: Patti Basler befragt die hohe Politik 3

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Liebe Germania

Du hattest nun 16 Jahre eine Kanzlerin, die zum Rechten schaute, dann und wann auch zum Linken. Von manchen wurde sie Mutti genannt. Nun soll alles ändern. Kinder müssen erst mal lernen, dass auch ein Mann Kanzlerin werden kann. Kanzlerkandidaten müssen Koalitionen suchen. Sollen die Grünen und die Gelben mit den Roten oder den Schwarzen?
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Liebe Menschen (ein Text mit viel Scheisse)

Es gibt für eine Satirikerin weiss Gott andere Fragen als die nach dem Corona-Zertifikat. Spannendere. Lustigere. Dramatischere: Wird ein Mann Kanzlerin? Muss Köppel nun seinen Wellensittich heiraten wegen der Ehe für alle? Und wer von beiden hat dann mehr Eier? Wieviel Mitgefühl braucht die Minderheit der Superreichen? Ist Mutter Erde im Klimakterium oder verursacht der Parasit Mensch solche Fieberschübe? Werden sich in Afghanistan Männer bald als Frauen ausgeben und freiwillig Burka tragen, weil ihnen die männliche Tragpflicht von Kalaschnikows auf den Sack geht? Heisst Yakin mit Vornamen Mu‘rat, weil er selbst bei der Besetzung der Elfmeter-Torschützen auf Mutters Rat hört?

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«Die dargebotene Faust»
Das «Spasspartout»-Sorgentelefon

In unseren komplexen Zeiten häufen sich die Sorgen. Werden Kreuz- und Querdenker zu queeren Kreuzrittern? Wird «die» Schweizer Armee feministisch? Wo bekomme ich einen gefälschten Masern-Impfpass? All diese Fragen des kleinen Mannes und der noch kleineren Frau müssen ernst genommen werden.

SRF 1 schaltet darum wieder das satirische Sorgentelefon scharf. Gastgeberin ist die unberechenbare Telefonistin und SpokenWord-Künstlerin Patti Basler.

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Liebe Expertinnen, Politiker, Mainstreamer, Querdenkerinnen, Schweizerinnen, Schweizer und alle anderen Menschen

Ich möchte euch etwas gestehen: Ich glaube nicht mehr an die heraufbeschworene Gefährlichkeit des Virus und seiner Mutanten. Nach all den Irrungen und Wirrungen glaube ich inzwischen, dass es von selbst geht, sich irgendwann quasi selbst zerstört.

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Liebe Bauernfamilien

Ich wende mich bewusst an die ganze Familie, denn ich weiss, dass auf dem Hof nicht nur die Bauern, sondern alle mitarbeiten, auch wenn die Müller Brigitte keinen Rappen in der Pensionskasse hat. Aber auch der Müller Seppi kommt samt Direktzahlungen nur auf den durchschnittlichen Bauern-Stundenlohn von Fr. 14.-.

Ihr geht offenbar nicht für Geld aufs Feld, ihr baut den Kohl nicht wegen der Kohle an, ihr mästet die Schweine nicht wegen der Scheine. In der Abwasserreinigung würdet ihr mehr verdienen samt regulären Ferien und Pensionskasse.

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Die K-K-Frage – Patti Basler & Philippe Kuhn | Schweizer-Innen-Sicht

Kann Annalena Baerbock trotz Kinder Kanzlerin? Die Frage nach der Doppelbelastung löste einen Shitstorm aus. Aber ist die Frage nicht vielleicht doch legitim? Patti Basler & Philippe Kuhn analysieren für euch das K-K-Problem.

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Liebe Massnahmen-Kritiker, Demonstrantinnen und Corona-Skeptiker

Wenn ihr sagt, das Mass sei voll, dann habt ihr Recht. Das Mass ist voll mit Massnahmen, Masken, Massenhysterie. Wir alle haben genug. Im wahrsten Sinne des Wortes ist eine Maske vor dem Mund eine Bevor-Mundung. Doch wenn sie hält, was sie verspricht, dann ist sie doch noch das kleinere Übel. Wenn sie auch nur fünf von zehn Ansteckungen rechtzeitig verhindert, ist sie inzwischen zuverlässiger als die SBB.

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Staatsspalter: Patti Basler & Philippe Kuhn «Satierisch gut»

Endlich bürgernahe Satire! Der Staatsspalter! Danke Markus Somm, danke Philippe Kuhn, danke #Republik mit Constantin Seibt, dass ich nun auch in einer Late-Night-Show auftreten durfte. Unverschleiert.

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Aus dem Telegraphenbüro | 50-Jahre-Jubiläum
Wir feiern. Endlich!

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Liebe Helvetia
Gratulation zum 50-jährigen!

#50JahreFrauenstimmrecht
Das bernische historische Museum hat dir eine Ausstellung gewidmet. Ich habe die nicht stattgefundene Vernissage instant-protokolliert. Alle Frauen, die in der Ausstellung vorkommen, werden wortspielerisch namentlich genannt im Text.

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«Patti Basler Talk: Mit Bundesrätin Viola Amherd | SRF Comedy»

Kabarettistin Patti Basler unterhält sich mit Bundesrätin Viola Amherd über das Jahr 2020. Politisch, pointiert und mit ironischen Untertönen wird nach der humoristischen Essenz eines unlustigen Jahres gebohrt.

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Gesichtsmaske «Wir küssen uns später»

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Coronamaske SchiessGestaltung | Wir küssen uns später.

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«Podcasts»

Podcast – DIE DARGEBOTENE FAUST mit Geri Pfister

Podcast – BEST OF DIE DARGEBOTENE FAUST»

Podcast – NEGATIV AM NACHMITTAG mit Patti Basler

Mehr Podcasts

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«Briefe aus dem Lockdown»

LIEBE MÄNNER

Wann wird denn wieder alles normal?

Zuerst kam der Vaterschaftsurlaub, damit die Männer die von der Geburt geschwächten und ihre Karriere unterbrechenden Mütter wenigstens zwei Wochen lang unterstützen können; dann das Jubiläum zu 50 Jahren Frauenstimmrecht; dann Equal-Pay-Day; Burka-Initiative und nun auch noch Tag der Frau. Gleichstellung hier, Feminismus dort, jetzt ist dann aber auch mal genug mit diesen Frauenthemen, müsst ihr euch denken, jetzt könnte man wieder zur Normalität zurückkehren. Und damit habt ihr recht.
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LIEBE ÜBERLEBENDE

(Gesammelte Einsichten zum letzten und nächsten Jahr für die Rundschau Baden) Nicht alle haben es überlebt, das Jahr 2020. Einige sind an, mit oder komplett ohne Covid von uns gegangen. Wir aber haben überlebt und befinden uns mitten in einem absurden Marathon, bei dem wir jetzt schon Muskelkater haben.
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BERÜHRT EUCH

Es weihnachtet seltsam dieses Jahr. Wir möchten zueinander kommen, doch genau dies droht uns voneinander zu entfernen. Wir möchten uns umarmen, aber um Armen und Kranken zu helfen, sollten wir Abstand halten.

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LIEBE SCHWEIZ

HORROR-CRASH! ÜBER 100 TOTE BEI ZUGS-ENTGLEISUNG

In Olten ist heute ein Zug entgleist und frontal an eine Wand gefahren. Es gab über 100 Tote. Sie hatten keine Chance. Lesen Sie, was geschah und was die Verantwortlichen zu diesem schrecklichen Unfall zu sagen haben.
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Das Leben ist schön
LIEBE ELTERN

Das Leben ist schön. Fragt eure Kinder! Die feiern selbst das vergehende Leben, goldenes Herbstlaub, Altweibersommer, Räbeliechtliumzug. Räbeliechtli, diese eidgenössisch herzige Version von Halloween-Kürbissen. Weniger blutrünstig war diese in meinem Fall allerdings nicht. Ich liebte die Räben vor allem Grosis feiner Räbebappe wegen. Aber das Räben-Schnitzen kostete mich Nerven, zwei Fingernägel und eine Daumenkuppe. In meiner Fantasie rammte ich der Batiktuch umflorten Kindergärtnerin das Schnitzmesser so tief ins Nasenloch wie einen Coronatest. Bis zur Bluthirnschranke (Frau Gerteis, es liegt nicht an Ihnen. Sie waren eine gute Kindergärtnerin. Ich war ein schreckliches Kind).

In dieser Jahreszeit bellt mein innerer Schweinehund besonders laut: Er ist Erziehungswissenschaftlerin von Beruf. Er weiss, dass das Leben sich momentan auch von der unschönen Seite zeigt. Dass wir Angst haben und verunsichert sind. Weil alle nur das Beste wollen für ihre Kinder, auf dass diese gut gedeihen und ein schönes Leben haben.
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LIEBER ALAIN BERSET

Du bist wie früher unser Abwart, der Edi. (Für die Deutschen: Ein Abwart ist eine Art Hausmeister, einfach mit flacherer Hierarchie). Er musste die 26 Schulzimmer aufräumen, der Edi. EDI. Eidgenössischer Depp des Innern. Und weil jede Lehrkraft aus jedem Zimmer basisdemokratisch mitreden wollte, dauerten Entscheidungen so lange, dass er vor allem eines musste: Abwarten.
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LIEBE KLIMAJUGENDLICHE

Es wurde abgestimmt in der Schweiz an diesem Wochenende. Dem Schweizer Volk wurde wieder einmal das Gefühl vermittelt, die Geschicke der Welt mitbestimmen zu können. Wobei man den Appenzellern nochmals einschärfen musste, dass es sich bei der Personenfreizügigkeit nicht um Nacktwandern im Alpstein handelte. Und euch Jungen musste man erklären, dass es nicht um einen potenziellen Bi(e)ber-Abschuss ging, bei dem Justin mitgemeint ist. Und was habt ihr gemacht?
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LIEBER ANDREAS GLARNER

Ich wollte nicht zum äussersten Mittel greifen, ich wollte dich nicht schonen, ich wollte kein Mitgefühl haben mit dir, ich wollte halt auch mal nach unten treten, dorthin, wo kein Sünneli scheint.
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LIEBE SCHWEIZ, LIEBE MUTTER HELVETIA

Du bist die Beste. Um nicht zu sagen: Wir sind die Besten! Das jedenfalls behaupten die Kinder anderer Nationen, von Mütterchen Russland bis Onkel Sam, sie betonen ihre Überlegenheit, zeigen stolz ihre Spielzeuge, schau, Mama, ich hab die grösseren Panzer und tolleren Flugis als mein blöder Cousin und sonst hau ich ihm die Sandschaufel über den Kopf.
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LIEBE TÖCHTER UND SÖHNE: EUCH WIRD ES AN NICHTS MANGELN!

Ich werde langsam alt und etwas müde. Meine Biografie ist tief in die Lebenslinien meiner Hände geschrieben. An meinen Oberarmen habe ich mir Flügel aus schlaffer Haut wachsen lassen, eine Art Wingsuit, um die Distanz zu überbrücken,  wenn ich vor lauter Brunnen die leise Talsohle nicht mehr hören kann. Dauernd passiert irgendetwas, ein Kommen und Gehen, ihr wechselt euren Standort und eure Adresse, die Wechseljahre sind gekommen.
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LIEBER  C.B., BALD 80-JÄHRIG, ALT-POLITIKER, DESSEN NAMEN ICH NICHT NENNEN MÖCHTE (UND DER NOCH GELD ZU GUTE HAT).

Du wirst alt. Alt und etwas müde. Obwohl man gerade in deinem Fall von Unermüdlichkeit sprechen möchte. Von Fleiss, von Sendungsbewusstsein, von geistiger Klarheit.
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LIEBE FEINSINNIGE, MORALISCH KORREKTE NICHT-AARGAUISCH-STÄMMIGE

Dass wir seit Wochen über diskriminierende Bezeichnungen von Süssigkeiten sprechen, ist eine reine Wohlstandserscheinung. Wir im Aargau lieben sie einfach, die Waltenschwiler Schoggi-Spezialitäten: Kirsch-Stängeli, Vanille-Truffes, Vieille-Prune-Kugeln, Whiskey-Würfel. Da ist drin, was auf dem Etikett draufsteht.
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LIEBER BALTHASAR GLAETTLI
Back to the future. Komödie in 3 Akten:

Die Linken: Mattea MeyerCédric WermuthJacqueline Badran
Der Bürgerliche: Kurt Fluri
Der Grüne: Balthasar Glättli

Ich bin Bauerntochter und selbstständige Unternehmerin. Quasi ein KMU mit Agrarhintergrund. Nun hat man mir jahrelang gesagt, dass die Bürgerlichen genau für mich politisieren. Unbürokratisch. Und siehe da: In der Krise waren alle solidarisch. Die Linken, die Bürgerlichen, die Rechten. Simonetta wollte uns durch den Sommer bringen, Alain berserkerte für die Kultur, Ueli mauerte uns einen Sockel, uns, den Schweizer KMU, der Event-/Tourismus-Branche, den Schtartöpps, die man allesamt unterstützen solle.
Das war der Anfang der Komödie.
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LIEBER ALAIN BERSET
Ich habe die Pressekonferenz protokolliert

Du sagst: Es gilt, was der Bundesrat beschliesst. L’état c’est moi. L’état c’est pas Monsieur Koch. Der wird jetzt sowieso pensioniert und gehört ab sofort zur Hochrisikogruppe. Was zum Glück egal ist, da die jetzt ja offiziell nicht mehr gefährdet ist. Und er wird genügend Luft bekommen, weil er nie mehr eine seiner scheusslichen Kravatten tragen muss.
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LIEBER BUNDESRAT, LIEBER IGNAZIO CASSIS
Eine offene Flaschenpost
Wochenlang haben wir mitgemacht und zugeschaut, um nicht zu sagen: jahrelang!
Wir waren vernünftig und haben uns ans Notrecht gehalten. Halten uns immer noch daran. Haben Verschwörungstheorien entlarvt.
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LIEBE SIMONETTA SOMMARUGA
Deine krisenfreie Zeit als Bundespräsidentin dauerte nur rund zwei Monate. Du bist quasi ein Schtartöpp, wie dein Kollege sagen würde.
Doch du bespielst die Klaviatur der Corona-Katastrophe gekonnt, wie es sich für eine Bundespräsidentin gehört. Mit gewaschenen Händen. Natürlich wäre es dir als Pianistin lieber wie immer – as always: mit Flügel.
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LIEBE MAGDALENA MARTULLO
«What do you do when the beamer breaks down?», hast du einst gefragt, «You first fix the beamer» war die richtige Antwort, die du gleich selber geben musstest, weil dein Mitarbeiter die sinking steps nicht verinnerlicht hatte.
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LIEBES GROSI
«Gib mir die Hand», sagtest du, «ich sage dir wahr, auf dem Kopf hast du Haar, im Rücken ein Kreuz und in der Hand einen Speuz!» In diesem Moment spucktest du mir tatsächlich schelmisch lachend in die Hand. Überhaupt schienst du für jede Situation den richtigen Spruch zu wissen.
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LIEBE ELTERN und LEHRPERSONEN
Ich schreibe für einmal nicht als Komikerin, sondern als Erziehungswissenschaftlerin und ehemalige Lehrperson: Die Kinder brauchen von euch jetzt Geborgenheit, Liebe, Zuversicht, Strukturen und Lesen, Schreiben, Rechnen.
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LIEBE SENIORINNEN und GROSSVÄTER
Manche zucken mit den Schultern, man müsse ja an etwas sterben im Alter. Als über 65-Jährige. Als so genannte Hochrisikogruppe. Und das stimmt natürlich.
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LIEBE UNSICHTBARE HAND DES MARKTES
Es hiess einmal, du würdest alles regeln. Die unsichtbare Hand des freien Marktes! Sie habe alles im Griff! Die Preise, die Produktionsmenge!
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«Videos aus dem Lockdown»

Während der Corona-Krise kann man Patti Basler & Philippe Kuhn im Apocalypso TV verfolgen. Hier zu allen Videos auf Youtube. Hier zu ApocalyspoTV.

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